7 Gründe, Ihr PLM in die Cloud zu verlagern und warum Cloud PLM die Produktionsumgebung grundlegend verändern wird.

1985 brachte die American Motors Corporation (AMC) Product Lifecycle Management (PLM)-Systeme auf den Weg.

Das Unternehmen suchte nach einer Möglichkeit, mit seinen größeren, finanzkräftigeren Wettbewerbern zu konkurrieren und führte integriertes CAD-Design, zentralisierte Datenspeicherung und kollaborative Kommunikationssysteme ein.

Mitte der 90er Jahre wurde AMC von Chrysler übernommen. Die neue Muttergesellschaft erweiterte die PLM-Systeme auf jeden Einzelnen, der an der Entwicklung und dem Bau ihrer Fahrzeuge beteiligt war. Chrysler erreichte so die niedrigsten Produktionskosten in der US-Automobilindustrie.

PLM revolutionierte die Fahrzeugproduktion. Und es dauerte nicht lange, bis es sich auf fast jede erdenkliche Branche ausweitete. Es gilt heute als eine der vier Säulen der Manufacturing IT.

Es reicht nicht mehr aus, einfach mit einem PLM-System zu arbeiten. Schließlich nutzen heute schon fast alle PLM. Es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Um Ihren Vorsprung zu behaupten, müssen Sie sich von Ihren Servern verabschieden und die Cloud nutzen. Andernfalls werden Sie zwar auf dem neuesten Stand der Technik der 1990er Jahre schlank produzieren, aber im 21. Jahrhundert werden Sie abgehängt werden.

Worin liegt die besondere Bedeutung der Cloud?

Das Aufkommen der Cloud stellt den Eintritt in ein neues IT-Paradigma dar.

1. Null Infrastrukturkosten

Vor-Ort-PLM-Systeme sind ein Fass ohne Boden.

Sie erfordern enorme und teure Serverkapazitäten und ausreichend Speicherplatz. Darüber hinaus muss das Ganze alle paar Jahre aktualisiert werden.

Bei einer Implementierung in der Cloud dagegen wird das alles andernorts erledigt.

Die Kosten verteilen sich auf alle Kunden des Cloud-Providers, so dass sie für den Einzelnen deutlich niedriger sind. In einem vom Forbes Magazine genannten Beispiel hat ein E-Commerce-Unternehmen 37% seiner IT-Betriebskosten durch den Umstieg auf die Cloud eingespart..

2. Schnelle Implementierung

Wenn Sie Ihr Produkt auf den Markt bringen wollen, zählt jeder Tag.

Die völlig neue Implementierung eines maßgeschneiderten, lokalen PLM kann Monate dauern. Die Implementierung in der Cloud kann dagegen in weniger als zwei Tagen erfolgen. Füllen Sie einfach die Bestellung aus und Sie erhalten Ihre Lizenzen innerhalb von 48 Stunden, so dass Sie auf den Geräten, die Sie bereits besitzen, sofort loslegen können.

3. Sofortige Skalierbarkeit

Bei jedem Unternehmen schwankt die Arbeitsauslastung.

Manchmal haben Sie bei einem großen Projekt alle Hände voll zu tun. Ein anderes Mal müssen Sie sogar Fremdfirmen anheuern. Mitunter benötigen Sie mehr Lizenzen für Ihre CAD-, CAM-, CAE- und PLM-Software. Es kommt auch schon mal vor, dass all diese zusätzlichen Umstände mehr Server erfordern.
Wenn es dann aber ruhiger wird und Sie nicht alle diese Server und Lizenzen benötigen, dann haben Sie dennoch die Kosten am Hals.
On-Cloud PLM-Systeme arbeiten auf Abonnementbasis. Brauchen Sie mehr Benutzer? Fügen Sie sie einfach hinzu. Sofort. Ruhige Zeit? Stornieren Sie die überschüssigen Lizenzen. Bezahlen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen.

4. Immer auf dem neuesten Stand

Die technologische Entwicklung hört nicht auf. Bei PLM-Software ist das nicht anders.

Die Aktualisierung von vor Ort installierten, unbefristet lizenzierten PLM-Systemen ist eine knifflige Entscheidung. Es sind ja nicht nur die Upgrade-Kosten der Software, sondern auch die erforderlichen Serverumbauten und die damit verbundene IT-Supportzeit. Wenn Sie aber mit den Updates hinterherhinken, werden Sie im Vergleich zur Konkurrenz in Rückstand geraten. Es ist ein heikles Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Bei On-Cloud PLM-Systemen sind Software-Updates in der Regel im Preis enthalten. Und alle Infrastrukturfragen der IT werden an den Provider ausgelagert. So können Sie immer zu den Ersten gehören, die die neuesten Funktionen nutzen.

5. Remote-Arbeit

Jetzt können Sie sich überall und jederzeit anmelden.

Auf lokale Server kann bisweilen über VPNs aus der Ferne zugegriffen werden – um die Datensicherheit zu gewährleisten -, aber VPNs sind in der Regel langsam. Oftmals so langsam, dass eine vernünftige Telearbeit unmöglich wird. Dies gilt auch für externe Mitarbeiter. Firewall-Sicherheitsbedenken können IT-Abteilungen davon abhalten, das gesamte Netzwerk für ihre Lieferanten zu öffnen.

Über die Cloud können Mitarbeiter und Lieferanten über ihren Browser auf den Server zugreifen. Und die Sicherheit ist oft höher, als Sie es allein schaffen könnten. Fragen Sie nur mal die CIA, die 600 Millionen Dollar für Amazon Web Services ausgegeben hat.

6. Geringere Supportkosten

Warum warten, wenn Sie upgraden können?

51% eines durchschnittlichen IT-Budgets werden für die Wartung ausgegeben. Das ist Geld, das man besser investieren könnte: in die Entwicklung kundenspezifischer Anwendungen, die Prozessoptimierung und die Unterstützung der Anwender bei der Nutzung ihrer IT.

Indem Sie Ihr PLM in die Cloud verlagern, übertragen Sie einen Großteil dieses Wartungsaufwands an jemand anderen. Das gibt Ihren IT-Mitarbeitern die Möglichkeit, Innovationen durchzuführen. Letztendlich holen Sie dadurch aus Ihren IT-Ausgaben mehr heraus.

7. Kalkulierbare Kosten

Abonnement-Service-Modelle verschaffen Ihnen ein Gefühl der Sicherheit.

Der Betrieb eigener Server ist wie der Besitz eines eigenen Hauses. Die Kontrolle gibt Ihnen ein gewisses Maß an Sicherheit, aber wenn der Heizkessel den Geist aufgibt, müssen Sie dafür selbst aufkommen. Wenn Sie mieten, übernimmt jemand anderes die Rechnung. Sie zahlen aber monatlich immer die gleiche Summe.
Gleiches gilt für Cloud-Services. Keine überraschenden Upgrade-Gebühren. Keine Serverkosten. Keine Reparaturrechnungen zur Unzeit. Und da Cloud-Anbieter in der Regel mindestens einen Backup-Server betreiben, ist es unwahrscheinlicher, dass Sie Ihre Daten bei einem Systemausfall verlieren..

Schlussgedanken…

Das Innovationsrad dreht sich weiter.

Als AMC sein erstes PLM-System entwickelte, löste es einen Paradigmenwechsel aus, von dem alle Bereiche der Fertigung betroffen waren.

Laut einer CIMData-Umfrage sind 73% der Hersteller bereits an der Implementierung von PLM in der Cloud interessiert.

Unbestreitbar ein gewaltiger Umbruch.

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