Die Siemens Division Oil and Gas in Duisburg hat im Bereich Quality Management einen weiteren Schritt in der Digitalisierung gemacht und setzt nun auf LiteBox3D. Für den optimalen Einsatz zur besseren virtuellen Zusammenarbeit und zielgerichteten Verarbeitung der Datenströme im Unternehmen wurde die Software gemeinsam mit TECHNIA in einem äußerst agilen Projekt intelligent angepasst und erweitert.

Mit dem Projekt haben TECHNIA und Siemens Oil and Gas gemeinsam die Software-Qualität von LiteBox3D weiter gesteigert, denn die Anpassungen fließen in das Produkt LiteBox3D ein und stehen nun auch anderen Kunden zur Verfügung.

Weiterentwicklung von LiteBox3D durch TECHNIA und Siemens Oil and Gas

Es klingt paradox, doch selbst in hochkomplexen Produktionsverfahren werden auch heute noch manche Prozesse manuell durchgeführt. Dazu gehört der Vergleich von Prüfmaßen mit den Istwerten von Bauteilen. Diese Prüfprotokolle werden häufig in einer Zeichnung händisch abgeglichen, so auch bei Siemens Oil and Gas. Dabei liegt auf der Hand und ist nur allzu menschlich, dass dieses Verfahren ein entsprechendes Fehlerpotenzial birgt. Zumindest bislang, denn nun hat das Unternehmen mit LiteBox3D eine profunde Lösung gefunden, um JT-Daten im Web ansehen zu können.

Für die optimale Integration in die eigenen Prozesse hat Siemens Oil and Gas den JT-Viewer entsprechend angepasst und um einige intelligente Funktionen erweitert. Als Software-Partner fungierte dabei TECHNIA, die innerhalb von nur zwei Monaten das Customizing durchführte. Für die Zusammenfassung von Daten aus verschiedenen Subsystemen waren spezielle Schnittstellen zum Aufrufen der Daten gefordert, die nun in LiteBox3D angezeigt werden. Die jeweiligen Bauteile können nun ganz modern auch in 3D analysiert werden, wobei die Möglichkeit der zweidimensionalen Darstellung weiterhin beibehalten wird.

Für eine maximale Benutzerfreundlichkeit wurde der sogenannte Dimension Inspector entwickelt. Dabei führt eine Tabelle den Anwender zu den entsprechenden Maßen. Wird ein Maß in der Tabelle ausgewählt und angeklickt, gibt sie ein Event an die Grafik, sodass es in der Zeichnung durch Einfärbung visuell hervorgehoben wird. Zusätzlich können zur weiteren Bearbeitung die jeweiligen Daten per Zoom vergrößert werden. Und schließlich wird auf Knopfdruck ein digitales Protokoll mit Prüfunterschrift erstellt.

Eine deutliche Reduktion der Fehlerquote ist dabei die logische Folge, durch die Reduktion von manuellen Vorgängen wird mit dem neuen Verfahren aber auch der gesamten Prüfprozesses beschleunigt. Außerdem wurde durch die Schnittstellen zu anderen Systemen die Möglichkeit von Übertragungsfehlern eliminiert, was sich ausgesprochen positiv auf die komplette Datenkonsistenz auswirkt.

Mit dem Projekt haben TECHNIA und Siemens Oil and Gas gemeinsam die Software-Qualität von LiteBox3D weiter gesteigert, denn die Anpassungen fließen in das Produkt LiteBox3D ein und stehen nun auch anderen Kunden zur Verfügung. Dabei zeigt sich Siemens Oil and Gas ausgesprochen zufrieden mit der Zusammenarbeit, vor allem die qualitative Umsetzung und die Kommunikation betreffend, aber auch insbesondere mit der Flexibilität und der Reaktionszeit, die eine derart schnelle Realisierung ermöglichte. Ganz konkret beschäftigt man sich bei Siemens Oil and Gas nun mit dem Roll-out innerhalb der Business Unit. Doch für weitere Projekte hat sich TECHNIA als System-Partner wärmstens empfohlen, ist aus Duisburg zu hören.

 

Bild: Copyright Siemens Oil and Gas

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