"Die Zusammenarbeit mit TECHNIA war außerordentlich gut. Unsere Anliegen wurden zügig und unkompliziert bearbeitet. Selbst wenn mal Fehler aufgetreten sind, lief die Zusammenarbeit reibungslos. Eine kurze Mail oder ein Ticket in JIRA genügten und wenige Stunden später war das Problem gelöst. So soll es sein, so wünscht man es sich! Deshalb ist ein Folgeprojekt, das wir wieder mit TECHNIA umsetzen wollen, bereits in Planung!"
Christian Obholzer, Konstruktion und Entwicklung, 3CON Anlagenbau GmbH

3CON zählt zu den Weltmarkt- und Lösungsführern in der Fertigung von Interieur-Produktionsanlagen für die Automobilindustrie. Seit nun mehr als 20 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen zukunftsweisende Technologien und smarte Prozesse, welche den Kunden eine Fertigung mit größtmöglicher Gestaltungsfreiheit, Effizienz und in konsequent hervorragender Qualität ermöglichen.

Produziert werden u. a. hoch flexible high-end Kaschieranlagen und -linien sowie Montagelinien. Die 3CON Technologien sind State of the Art in der Serienproduktion von Automobilinterieur. Um diesen Status zu halten, wird im 3CON-Labor laufend an neuen, fortschrittlichen Lösungen gearbeitet, welche die Produktionsschritte in der Autoindustrie maßgeblich und umfassend optimieren.

Seit 2015 arbeitet das österreichische Unternehmen 3CON mit TECHNIA zusammen, um dieses Ziel zu erreichen.

Nach der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit TECHNIA bei der Implementierung der 3DEXPERIENCE-Plattform von Dassault Systèmes war es Mitte 2020 Zeit für ein neues gemeinsames Projekt: Das von 3CON selbst entwickelte ERP (3CONnect) sollte an die 3DEXPERIENCE-Plattform angebunden werden.

„Die Zusammenarbeit mit TECHNIA war außerordentlich gut. Unsere Anliegen wurden zügig und unkompliziert bearbeitet. Selbst wenn mal Fehler aufgetreten sind, lief die Zusammenarbeit reibungslos. Eine kurze Mail oder ein Ticket in JIRA genügten und wenige Stunden später war das Problem gelöst. So soll es sein, so wünscht man es sich! Deshalb ist ein Folgeprojekt, das wir wieder mit TECHNIA umsetzen wollen, bereits in Planung!“ Christian Obholzer, Konstruktion und Entwicklung, 3CON Anlagenbau GmbH. 

Umfangreiche Stücklisten als Datenbasis für den Anlagenbau

Im Zusammenbau der komplexen Werkzeuge für die Fahrzeug-Innenausstattung ergeben sich Stücklisten mit teilweise über 17.000 Bauteilen. In der Vergangenheit hieß das für 3CON: Alle Teile, die in der CAD-Struktur verbaut sind, müssen händisch in Excel übertragen werden, um daraus eine Stückliste für die Fertigung zu erzeugen. Diese manuelle Arbeit hatte ihre offensichtlichen Mängel: Schnell fehlten Daten oder es wurden Dopplungen übertragen. Ständige Konzentration war gefordert, Unterbrechungen waren oft die Ursache für Fehler.

Um fehlerhafte Fertigungsaufträge zu vermeiden, musste eine automatisierte Lösung her! Das hauseigene ERP-System 3CONnect benötigte eine Schnittstelle zur 3DEXPERIENCE-Plattform, um die Stücklisten aus dem CAD-Modell künftig automatisch zu erzeugen. Dazu bot sich TIF an, das TECHNIA Integration Framework. Damit können PLM-Lösungen einfach konfiguriert und an andere Systeme angebunden werden.

Die TIF-Schnittstelle ermöglicht eine fehlerfreie Übertragung der Teile

Von nun an werden alle Teile, die in der Anlage verbaut und im CAD-Modell sichtbar sind, mittels programmierter TIF-Schnittstelle automatisch an das 3CON-eigene ERP-System 3CONnect übermittelt. Unpassende und kostspielige Fertigungsaufträge, bei denen Teile vergessen oder zu viel bestellt wurden, gehören damit der Vergangenheit an. Trotzdem bleibt die Stücklistengeneration flexibel genug, dass auch im Nachhinein Teile noch manuell hinzugefügt werden können.

Erhebliche Kosten- und Arbeitsersparnis

Für 3CON zeigt sich die Lösung sichtbar in reduzierten Kosten und einem reduzierten Zeitaufwand. Die gewonnenen Ressourcen können fortan für wichtigere Dingen verwendet werden. Außerdem können nun auch mehrere Personen gleichzeitig an einer Stückliste arbeiten, ohne sich dabei zu behindern. Die automatisierte Lösung lässt gewissen Spielraum wie Datenlöschungen oder Überschreibungen gar nicht erst zu.

Für Christian Obholzer ist klar, dass sich das Investment gelohnt hat. Auch, dass der Auftrag wieder an TECHNIA ging, hat sich für ihn als absolut sinnvoll erwiesen. So ließ sich an die guten Projekterfahrungen anknüpfen und TIF nahtlos in die bereits bekannte Softwareumgebung (3DEXPERIENCE) einfügen.