PLM ist kompliziert. Hier sind 5 Gründe, warum Sie das nicht abschrecken sollte

PLM

„Man sollte die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“
Albert Einstein

Wie oft werden doch neue Technologien angepriesen, mit denen man bestimmte Aufgaben in Sekundenschnelle erledigen können soll? Oder die angeblich eine komplexe Reihe von Entscheidungen auf einen einzigen Mausklick reduzieren?

In vielen Brachen überschlagen sich Unternehmen geradezu vor Begeisterung darüber, die einfachste mögliche Lösung für ein Problem entwickelt zu haben. Zuweilen sind die Ergebnisse wirklich erstaunlich, wenn Automatisierung und Smart Design eingesetzt werden, um unnötige Schritte zu vermeiden und schneller ans Ziel zu kommen. Denken Sie zum Beispiel an Googles Click-to-call-Funktion, mit deren Hilfe Sie eine geschäftliche Telefonnummer direkt in den Suchergebnissen anklicken können und verbunden werden, ohne die Nummer manuell eingeben zu müssen. Diese Funktion ist ein gutes Beispiel für einen Prozess, der durch eine kleine Vereinfachung erheblich verbessert wurde.

Eine saubere und elegante Lösung ist das Eine. Probleme treten jedoch auf, wenn Unternehmen “einfacher machen” mit “Übersimplifizierung” verwechseln. Beispielsweise wenn nützliche Funktionen statt unnötiger Schritte eliminiert werden, oder wenn nützliche Nuancen und Details wegfallen, um etwas zu entwickeln, das zwar einfach zu bedienen ist, aber die anfallenden Aufgaben nicht mehr so gut erledigt wie zuvor.
Mit anderen Worten: Man befolgt den ersten Teil des berühmten Einstein-Zitats – Man sollte die Dinge so einfach wie möglich machen – ignoriert aber den entscheidenden zweiten Teil: aber nicht einfacher.

Fakt ist: PLM ist nicht nur komplex, es ist eines dieser Dinge, die komplex sein sollten.

… Verschlankt, ja. Perfekt und intuitiv designed, klar. Aber niemals auf ein niedrigeres Funktionsniveau gebracht.

Das liegt daran, dass PLM in jede Ecke und jeden Winkel Ihres Unternehmens reicht und dabei unzählige Abteilungen und eine Vielzahl an Prozessen zusammenführt, um ein Produkt rechtzeitig zur Marktreife zu entwickeln.

Eine ideale PLM-Plattform verfolgt jeden einzelnen Schritt, den Ihr Produkt auf seiner Reise zur Vollendung durchläuft. Sie ist offen für den Input von Mitarbeitern und Projektbeteiligten aus allen Teilen der Organisation und möglicherweise auch den Input weiterer Personen in späteren Phasen der Lieferketten. Diese werden wahrscheinlich über verschiedene Standorte und möglicherweise sogar über mehrere Zeitzonen und Kontinente verteilt sein.

Wenn die PLM-Plattform ihre Aufgaben einwandfrei erledigen und Ihr Unternehmen im Laufe der Zeit anpassungsfähig, innovativ und zukunftssicher machen soll, muss sie flexibel, anpassbar und komplex genug sein, um diese verschachtelten Netzwerke und komplizierten Anforderungen unterstützen zu können.

Und das ist mit einer “One-click-Lösung” einfach nicht möglich.

Nur weil etwas komplex ist, muss es nicht angsteinflößend sein.

Die Komplexität Ihrer PLM-Lösung ist es, die ihr die Leistungsfähigkeit und das Potenzial verleiht, Ihr Unternehmen bestmöglich zu unterstützen. Wenn Sie dies berücksichtigen, können Sie ein System implementieren, das ein verwirrendes Durcheinander überlappender und ineffizienter Prozesse in ein ordentliches, elegantes, transparentes und einfach zu verwaltendes System verwandelt.

Fünf Gründe, warum Sie Komplexität nicht fürchten müssen.

1. Sie haben den vollständigen Überblick über den Prozess

Durch ihr weit verzweigtes Netz an Verbindungen führt eine PLM-Plattform der Spitzenklasse alle Mitglieder Ihrer Organisation zu einer aktuellen einzigen zuverlässigen Informationsquelle (single version of truth). Sie hilft dem gesamten Team, den Prozess umfassend zu verfolgen, Doppelarbeiten zu vermeiden und die Produktivität zu steigern. Sie speichert Informationen systematisch und macht es so möglich, diese auf einfache Weise wieder abzurufen. Sie hilft Ihnen zudem, etwaige Probleme frühzeitig zu erkennen. Sie verbessert Effizienz und Innovationsfähigkeit. Ja, es mag sorgfältige Planung erfordern, die Plattform optimal einzurichten. Aber glauben Sie uns: Es lohnt sich.

2. Sie können die Plattform Ihren Wünschen gemäß anpassen

PLM-Systeme können sofort einsetzbaren Lösungen (sogenannte out-of-the-box Lösungen) sein, aber sind in der Regel besser, wenn sie es nicht sind. Die meisten Organisationen implementieren ihr System auf eine einzigartige und hochgradig individualisierte Weise, um sie präzise an die Anforderungen des Unternehmens anzupassen.

3. Sie können das System mit allen möglichen Komponenten integrieren

Sie werden zweifellos bereits über eigene ERP- und CRM-Systeme verfügen – und die gute Nachricht ist, dass die Einführung einer PLM-Plattform nicht bedeutet, dass Sie dem vorhandenen Mix ein vollständig separates System hinzufügen müssten. Sie können Ihre Prozesse integrieren und synchronisieren, um es Ihrem Team so einfach wie möglich zu machen.

4. Sie können sich auf das Fachwissen Ihres Lieferanten verlassen

Sie denken vielleicht, dass es eine gigantische Aufgabe wäre, riesige Mengen von Altdaten in Ihr PLM-System zu migrieren. Sie haben Recht. Während Sie aber eventuell nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, hat ein PLM-Lieferant der Spitzenklasse diese Aufgabe bereits unzählige Male bewältigt und auf diesem Wege eine perfekte, systematische Vorgehensweise dafür entwickelt. Lassen Sie sich also bei der Umstellung helfen und stützen Sie sich auf bewährte Verfahren. So wird die Umstellung gleich viel weniger einschüchternd für Sie sein!

5. Sie erhalten Unterstützung bei der Eingliederung

PLM-Anbieter wissen, dass die Einführung eines komplexen Systems und der Versuch, alle im Unternehmen zur Nutzung dieses Systems zu bewegen, schon für sich eine große Aufgabe ist. Die besten Anbieter werden Sie erst gar nicht in diese Lage bringen – sie übernehmen die Führungsrolle bei der Schulung der Benutzer zum Einsatz des Tools, sie erklären den Nutzen für bestimmte Abteilungen und beziehen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der gesamten Organisation mit ein, sodass Sie schnell die Früchte ernten können.

Abschließende Gedanken…

“Einfachheit geht der Komplexität nicht voraus – sie folgt ihr.” – Alan Parlis

Ihr PLM-System ist ein komplexes System. Seine Aufgabe ist jedoch, alles Andere in Ihrer Organisation einfacher zu machen.

Nachdem die schwierige Aufgabe der optimalen Implementierung erledigt ist, werden Sie mit einer einzigen, zuverlässigen, aktuellen Datenbank für die gesamte Organisation belohnt, mit der sich alle, möglicherweise geographisch weit verstreuten Benutzer verbinden können.

Effektiv verfolgte Änderungen über den gesamten Produktzyklus hinweg. Logisch versionierte Daten zur Vermeidung von Doppelarbeit. Ein System, das verhindert, dass irgendein Produkt durch das Netz schlüpft und ohne ordnungsgemäße Freigabe auf den Markt kommt. Ein optimiertes und effizientes System, das Ihnen hilft, Ihre Produkte zuerst bis zur Marktreife zu entwickeln.

Diese Art der Unternehmenstransformation ist es absolut wert, die Komplexität eines leistungsstarken PLM-Systems in Kauf zu nehmen… und mit dem richtigen Lieferanten, der Ihnen bei der Implementierung hilft, müssen Sie auch kein Einstein sein, um es so einfach wie möglich zu gestalten.

Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie wir Ihnen bei der Implementierung Ihrer perfekten PLM-Plattform helfen können? Besuchen Sie www.technia.de.

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